Freies Impfen im G-Haus
Am Mittwoch, 22. Dezember, wird derweil ab 14 Uhr ins Sonneberger Gesellschaftshaus in der Charlottenstraße 5 eingeladen, um sich ohne Termin immunisieren zu lassen. Interessierte können einfach vorbeischauen. Zum Einsatz kommen Biontech sowie Johnson & Johnson. Bei letzterem ist nur eine Impfung notwendig, um den vollständigen Impfschutz zu erreichen. Mitzubringen sind jeweils ein Ausweisdokument, Krankenversicherungskarte und – wenn vorhanden – das Impfbuch. Wichtige Voraussetzungen zum Ärmelhoch bleibt, dass man in den letzten zwei Wochen keine andere Impfung erhalten hat und dass man symptomfrei bzw. nicht mit dem Coronavirus infiziert ist.
Gewisse Änderungen ergeben sich ansonsten für die Schnellteststelle im Sonnebad, kündigte am Donnerstag das Landratsamt an. Das von der Sonneberger Bäder GmbH betriebene Angebot ändert seine Öffnungszeit am Samstag. Anstatt von bisher 9 bis 18 Uhr ist die Teststelle samstags ab sofort immer von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Bei den anderen Zeiten in der Wiesenstraße 18 bleibt es wie gehabt: Montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr bzw. sonntags von 9 bis 18 Uhr. Eine Terminvereinbarung ist vorab nicht nötig. Mitzubringen ist ein Ausweisdokument. Vor Ort gilt Maskenpflicht (FFP2).
Sechs Pandemietote mehr
Dass eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein lebensgefährliches Risiko bergen kann, hat sich für weitere sechs Landkreisbewohner erwiesen. Zuletzt verstarben im Zusammenhang mit einer bestätigten Infektion ein 65- und ein 86-Jähriger aus Lauscha, außerdem drei Männer im Alter von 69 bzw. zwei 83-Jährige und eine Frau (88) aus Sonneberg.
Die Sieben-Tage-Inzidenz für die Region zwischen Neuhaus und Sonneberg, Schalkau und Neuhaus-Schierschnitz ist am Donnerstag leicht gesunken, verbleibt aber infolge von 603 Neuansteckungen binnen einer Woche über der 1000er-Schwelle. Die Einordnung des Landkreises im Thüringer Frühwarnsystem heißt somit unverändert auf Kategorie 4 und „Hotspot-Region“.
Im Vergleich aller 400 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland war damit am Donnerstag Rang 9 der von der Pandemie meistbetroffenen Gebietskörperschaften markiert, nach Hildburghausen, wo ausweislich der RKI-Erhebungen das Corona-Visus bundesweit am heftigsten grassiert.