Rückkehr der „Herbstresidenz“ Louis Metz aus Schmalkalden erobert erneut die Herzen

Das Vox-Format „Herbstresidenz“ kehrt zurück und mit ihr Louis Metz aus Schmalkalden. Welche Entwicklungen er und die anderen Teilnehmer seitdem gemacht haben, bleibt spannend.

Louis aus Schmalkalden (dritter von links) war beim Projekt Herbstresidenz mit André Dietz (links) und Tim Mälzer (rechts) dabei. Foto: Scrennshot

Ein Jahr nach dem bewegenden TV-Projekt „Herbstresidenz“ kehren Tim Mälzer und André Dietz noch einmal zurück an den Ort, der Millionen Menschen berührte. In der Rückblick-Dokumentation richten sie den Blick erneut auf die Menschen, die diese besondere Reise geprägt haben: die Senioren und die jungen Menschen mit Behinderungen, die in dem Altenheim an der Mosel als Alltagshelfer eingesetzt waren.

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Die Reise führt quer durch Deutschland und bringt viele vertraute Gesichter wieder zusammen. Die Zuschauer erfahren, warum Kevin der Mosel den Rücken gekehrt hat, während Alina und Sarah weiterhin in ihrer WG leben und in der Caritas-Herbstresidenz arbeiten. Auch Jordan wird besucht, der inzwischen in einer Gärtnerei tätig ist. Timon begleitet das Team an seinen neuen Arbeitsplatz im Pflegeheim – und sogar an ein Filmset.

Louis Metz: Überraschende Wendungen in Schmalkalden erwartet

Auch Louis Metz aus Schmalkalden bekommt Besuch von Mälzer und Dietz. Man darf gespannt sein, wie sich das Leben des heute 26-Jährigen in den vergangenen zwölf Monaten verändert hat. Welche Wege er gegangen ist und ob er den Schritt in ein eigenständiges Leben geschafft hat. Mutter Manuela darf vor der Ausstrahlung der Sendung noch nicht viel verraten. Nur so viel: Einschalten lohnt sich, die Zuschauer werden überrascht sein.

Der junge Mann war bereits während der ersten Ausstrahlung vor einem Jahr vielen Zuschauern ans Herz wachsen. Seine Geschichte hatte auch diese Zeitung in zwei Berichten aufgegriffen. Darin wurde deutlich, welche Chance ihm die Teilnahme an dem Projekt bot: neue Aufgaben, mehr Selbstvertrauen und die Möglichkeit, sich in einem ganz neuen Umfeld zu beweisen.

Vom Teilnehmer zum Hoffnungsträger

Für Louis Metz war die „Herbstresidenz“ weit mehr als ein Fernsehprojekt, berichtete seine Mutter Manuela damals. Es eröffnete sich für ihn eine echte Perspektive. Der Alltag in der Seniorenresidenz, die Begegnungen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und die Zusammenarbeit im Team hätten ihn persönlich wachsen lassen.

Gerade diese Entwicklung macht ihn zu einem Sinnbild für das, was das Format erreichen wollte: Menschen Chancen geben, die sonst oft übersehen werden – und gleichzeitig zeigen, wie wertvoll ihr Beitrag für die Gesellschaft ist. Dafür hagelte es eine Reihe von Preisen wie den Deutschen Fernsehpreis, den Deutschen Entertainment Award, den Grimme-Preis, den Pflegepreis des Landes Rheinland-Pfalz, den Katholischen Medienpreis.

Ein Projekt mit nachhaltiger Wirkung

Das von Tim Mälzer und André Dietz initiierte Generationenprojekt „Herbstresidenz“ brachte junge Menschen mit Behinderung und Senioren zusammen – mit erstaunlichen Ergebnissen. Was als Experiment begann, entwickelte sich schnell zu einem gesellschaftlich viel beachteten Format. Entscheidend ist das, was über die Kamera hinaus bleibt: echte Beziehungen, neue Perspektiven – und persönliche Geschichten wie die von Louis Metz.

Vox hat die Ausstrahlung von „Herbstresidenz – Ein Jahr danach“ für Mittwoch, 25. März 2026, angekündigt. Sendebeginn ist um 20.15 Uhr. Die Sendung ist bereits bei RTL+ als Stream abrufbereit.

Hintergrund

Herbstresidenz
Die mehrfach ausgezeichnete Doku-Reihe erzählt die Geschichte eines besonderen Generationenprojekts: Zehn Menschen mit Beeinträchtigung erhalten die Möglichkeit, sich zu Alltagshelfern ausbilden zu lassen und in einem Alten- und Pflegeheim beruflich Fuß zu fassen. Die vierteilige Vox-Produktion wurde im März 2025 ausgestrahlt.