Erst gefeiert, dann gefeuert – das sind die Extreme, zwischen denen sich Trainer im Allgemeinen und Fußballlehrer im Besonderen bewegen. Fabian Gerber kennt sich seit der vergangenen Saison mit dieser Thematik bestens aus – wenn auch in umgekehrter Reihenfolge. Nach der deftigen Derby-Niederlage beim Erzrivalen in Jena (1:5) und weiteren negativen Resultaten schwand der Rückhalt des 45-jährigen Ex-Profis, doch dann schaffte er den Richtungswechsel. Am Ende der Saison hatten ihn alle Fans des FC Rot-Weiß wieder lieb, denn Gerber formte eine Mannschaft, die erfolgreichen und sehenswerten Fußball spielte. Dass Erfurt in der Abschlusstabelle als Dritter vor dem FC Carl Zeiss lag, war die Kirsche auf der Torte.