Früher kam sie zu den Leuten, heute kommen diese zu ihr. „Ich brauche immer Menschen um mich herum“, sagt Antje Luck. Insofern hat sich für sie beruflich seit letztem Jahr nicht wirklich etwas geändert. Dennoch war es ein großer Schritt von der Arbeit als Krankenschwester hin zum eigenen Café im beschaulichen Roßdorf, wo es bis dahin weder Bäcker, Fleischer, Supermarkt noch einen Treffpunkt für jedermann auf eine Tasse Kaffee gab. „Wir wohnen so schön hier in der Rhön, aber es ist in den letzten Jahren auch viel auf der Strecke geblieben“, weiß die Frau des Jahrgangs 1970 aus Rosa, die in ihrem Dorf auch stellvertretende Bürgermeisterin ist. Dieser Gedanke hat sie immer wieder beschäftigt.