Rolle rückwärts im Biathlon Groß nun doch nicht Bulgarien-Trainer

Steht jetzt förmlich im Regen: Ricco Groß. Foto: imago/Funke Foto Services

Nur fünf Tage nach der vermeintlichen Einigung folgt schon wieder die Trennung. Was sind die Gründe?

 
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Nur fünf Tage nach der Verpflichtung als neuer Trainer der bulgarischen Biathlon-Nationalmannschaft ist Ricco Groß schon wieder auf Jobsuche. Demnach hätten sich beide Seiten entschlossen, ihre „Zusammenarbeit aufgrund unterschiedlicher Anforderungen“ zu beenden, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. Es seien keine finanziellen Gründe gewesen. Vielmehr könne Groß den Umfang des Cheftrainerpostens aufgrund „seiner anderen Verpflichtungen offenbar nicht leisten“, hieß es in der Mitteilung.  

Nur Tage zuvor hatte der Verband den viermaligen Olympiasieger bei der Verkündung der Zusammenarbeit noch als „lebende Legende des weltweiten Biathlonsports“ bezeichnet. Obwohl die Bulgaren die Verpflichtung des 53 Jahre alten Wahl-Ruhpoldingers bekannt gaben, soll es zu diesem Zeitpunkt aber noch keine finale Einigung gegeben haben.

Im April hatte Groß sein überraschendes Aus als slowenischer Chefcoach verkündet. Sein bis 2026 datierter Vierjahresvertrag war vorzeitig beendet worden. Während seiner Trainerlaufbahn war Groß auch schon im deutschen Verband bei den Frauen in Verantwortung gewesen, zudem in Russland und in Österreich. In Bulgarien sollte der gebürtige Sachse einen Vertrag bis zum Ende der Olympischen Winterspiele 2026 in Cortina d’Ampezzo und Mailand erhalten.

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