Kaltenwestheim - "Ich bin einfach dabei geblieben", sagt Peter Röll. Der 71-Jährige hatte 1966 in seiner Lehrzeit als Dreher angefangen, Blut zu spenden. Und er macht keinen Hehl daraus: Der Grund war, damals gab's ein paar Pfennige dafür. Später, beim Ingenieurstudium für Maschinenbau in Schmalkalden, bei der Arbeit im Hartmetallwerk Immelborn, im Stahlgabelwerk Frankenheim oder bei Holzbau Trott in Simmershausen hatte sich die Motivation des Frankenheimers freilich geändert. Längst hatte er begriffen, dass man mit den Blutspenden Leben retten kann. Und so ging er, der bis 1992 Betriebsteilleiter im Stahlgabelwerk war und bis zur Rente in Simmershausen arbeitete, über all die Jahre immer weiter zur Blutspende.