Rhön-Gymnasium Schulhelden fliegen in die Kindheit zurück

Waren sie nicht süß, die Erinnerungen an den ersten Schultag? Foto: /privat

Ein verrücktes Schuljahr sollte man auch genauso beenden – mit der ersten Mottowoche nehmen die Abiturienten vom Rhön-Gymnasium mit Humor Kurs auf den letzten Schultag und die Prüfungen.

Kaltensundheim - Das hätten sie sich wohl für manchen Tag in ihrem Schulalltag gewünscht: mal aus der Rolle fallen, sich verkleiden, mal wieder ganz von vorn anfangen. Und so hatten die Zwölftklässler ihre Mottowoche nicht von ungefähr am Dienstag mit „Kindheitshelden“ überschrieben. Als Ritter, Bienen, Bibi und Tina, als Fußballgrößen, als Star-Wars-Heroes oder als Super-Mario-Helden bevölkerten sie ihre Schule. Am Vortag waren es die Erinnerungen an den ersten Schultag gewesen, die man mit Zuckertüten und mit Röckchen und Zöpfchen nochmal aufleben ließ. Ob aber auch all die Jungs, die jetzt im Röckchen kamen, damals so eingeschult wurden, sei mal dahingestellt...

Auch am kommenden Montag und Dienstag sind noch einmal Mottotage am Thüringischen Rhön-Gymnasium Kaltensundheim, ehe die 49 Abiturienten am Mittwoch auf ihren letzten Schultag zusegeln. Diesen wollen sie im Rahmen dessen, was unter Corona möglich ist, ebenfalls so spaßig wie möglich gestalten – und dann wird’s ernst mit den Prüfungen. Der Jahrgang ist ein ausgesprochen kleiner, wenn er auch ehedem zahlreich angetreten war. Etliche Schüler haben seit der fünften Klasse die Schule verlassen und einen anderen Weg eingeschlagen. Mit dem aktuellen Corona-Geschehen hatte das allerdings nichts zu tun – das hat kein Ausscheren auf dem Weg zum Abitur verursacht, hieß es. Freilich ist die Abiturvorbereitung unter besonderen Bedingungen schon eine Kraftprobe gewesen, zeitweise stand der gesamte Jahrgang unter Quarantäne. Umso mehr gaben die Schüler – bei aller Vorsicht – ihrem Affen Zucker bei den ersten beiden Mottotagen. An der Schule präsent waren aber jetzt nur die halbe Jahrgangsstufe 10, die Elfer und die Zwölfer selbst.

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