Stepfershausen - Die Leute von Stepfershausen, "die bisher nicht singen, die wollte ich herauslocken", sagt der Mediziner, der Musik als seine zweite Leidenschaft empfindet. Schon seit dem Jugendalter, so erzählt der 74-Jährige, hat er selbst gesungen und Chöre geleitet. "Als Autodidakt", betont er. Der Schmalkalder, seit 1967 in Meiningen, hat sich 1996 in Stepfershausen häuslich eingerichtet, zog mit seiner Frau ins dörfliche Neubaugebiet. Er weiß es noch wie heute: "Wir waren gerade eingezogen, Weihnachten sind wir in die Kirche gegangen. Und die Leute staunten nicht schlecht, als ich mich als Neubürger und als Liebhaber des Chorgesanges sofort zu erkennen gab." Die Kirchenchorleitung, vertretungsweise auch schon mal die Männerchorleitung, hat er seitdem inne.