Das Blut schießt heraus, lässt im Fluss nicht nach – was ist hier zu tun? Notfallsanitäter wissen es genau und würden sich auch von einem Motorkettenunfall, ein durchaus realistisches Szenarium in der Region, nicht aus dem Konzept bringen lassen. Das Blut ist – diesmal – Kunstblut, die Verletzung eine Übungspuppe, aber die Helfer sind echt und arbeiten in der Rettungswache des Arbeitersamariterbundes (ASB). Für das Szenarium bekommt Innenminister Georg Maier (SPD) eine Schürze, bevor er unter sachkundiger Anleitung in der Rettungswache Neuhaus am Rennweg die nötigen Handgriffe erledigt: keine Panik, Körperteil abbinden, Druckverband anlegen... Die Rettungswache in der Rennsteigstadt ist an diesem Sonntag die erste Station auf der Sommertour des Politikers. „Respekt den Rettern“ ist Thema der Tour, die diesmal entlang des Rennsteigs führt. Losgelaufen auf dem Rennsteig sind sie am Morgen in Spechtsbrunn.