Rennsteiglauf Eine Geraerin gewinnt die Miss-Wahl

Geschafft: Der Zieleinlauf in Schmiedefeld. Foto:  

Anlässlich des 50. Rennsteiglaufs am 13. Mai blicken wir auf die bisherigen Auflagen der legendären Veranstaltung zurück. Heute: 1991.

 
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Der 25. Mai 1991 ist ein kühler Tag, am Nachmittag setzt Regen ein. Dennoch werden beim 19. Rennsteiglauf auf den verschiedenen Strecken insgesamt mehr als 5000 Finisher gezählt, was in den Nachwendewirren eine ordentliche Zahl darstellt.

Am westlichen Ende des Rennsteigs starten um 4.30 Uhr in Hörschel neun Läufer, um zweieinhalb Stunden später an der Hohen Sonne den Start zu vollziehen. Christian Homagk aus dieser Neunergruppe hängt gleich noch einen Supermarathon dran. Sieger auf der Langstrecke sind Heike Krauß in 5:44 Stunden und Thomas Sperling (4:15 h), den Marathon gewinnen Ines Wittmann (3:21 h) und Heiko Schinkitz (2:40 h). Der Rennsteiglaufverein tritt erstmals als Veranstalter auf, neben den 35 km gibt es nun auch eine 50-km-Wanderstrecke. Steffi Rüdiger aus Gera wird zur „Miss Rennsteiglauf“ gekürt, zu Ehren des Rennsteigpioniers Julius Plänckner werden zwei Gedenksteine gesetzt.

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