Am Ende war es nur der vierte Platz. Der undankbare vierte Platz. Dabei hatte Toni Eggert, der elffache Rennrodeldoppel-Weltmeister aus Oberhof, seine glorreiche Karriere extra fortgeführt, um sich endlich den olympischen Goldtraum zu erfüllen. Doch mit seinem neuen Partner Florian Müller nahmen sowohl der Routinier als auch sein Schlitten der Marke Eigenbau nicht wie gewünscht Fahrt auf im Eiskanal von Cortina d’Ampezzo. Gold holten am Mittwochabend die Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner, Bronze die Bayern Tobias Wendl und Tobias Arlt.