Rennrodeln, Weltcup-Auftakt Langenhan macht einfach weiter

Erster: Max Langenhan im Ziel der Bahn in Lake Placid. Foto: dpa/Seth Wenig

Max Langenhan startet mit einem Sieg in die neue Rennrodelsaison. Auch Dajana Eitberger fährt aufs Podest.

 
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Shootingstar Max Langenhan ist mit einem überzeugenden Sieg in die neue Rennrodelsaison gestartet. Der Vizeweltmeister von Oberhof gewann auf der Olympiabahn von 1932 und 1980 in Lake Placid vor Weltmeister Jonas Müller (Österreich), für den 24-jährigen Langenhan war es saisonübergreifend der siebte Weltcupsieg in Folge. Altmeister Felix Loch (Berchtesgaden) musste sich mit Rang acht begnügen. Einen Platz dahinter kam David Nößler vom RSV Schmalkalden ein. „Ich bin super happy, dass es halbwegs gut geklappt hat. Der zweite Lauf war jetzt nicht mehr ganz so gut“, sagte Langenhan.

Im Frauen-Doppelsitzer ist Sprint-Weltmeisterin Dajana Eitberger aus Ilmenau gleich beim ersten Weltcup-Start nach ihrem Wechsel auf den Doppelsitzer aufs Podest gefahren. Mit der jungen Saskia Schirmer aus Berchtesgaden wurde die Wahl-Augsburgerin in Lake Placid mit einem Rückstand von 0,113 Sekunden Zweite hinter den Österreicherinnen Selina Egle und Lara Michaela Kipp. Die Weltmeisterinnen Jessica Degenhardt und Cheyenne Rosenthal kamen beim Weltcup-Auftakt in den USA auf Rang fünf.

Bei den Männern schafften es die deutschen Doppelsitzer am Mount Van Hoevenberg nicht auf das Podest. Nach dem Rücktritt des Thüringen-Express’ Toni Eggert und Sascha Benecken waren die sechsmaligen Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt als Fünfte beim ersten Weltcup-Sieg der Amerikaner Zachary di Gregorio/Sean Hollander das beste deutsche Duo. Die beiden Zella-Mehliser Hannes Orlamünder/Paul Gubitz wurden Achte, Max Ewald/Jakob Jannusch (Suhl/Sonneberg) kamen auf Rang elf.

„Das ist verrückt“, sagte die 19 Jahre alte Schirmer nach ihrem ersten Weltcup-Rennen. Die routinierte Eitberger, 2018 Olympia-Zweite im Einsitzer hinter Natalie Geisenberger, war bei ihrer Doppelsitzer-Premiere „unfassbar aufgeregt und nervös“. Das habe man im ersten Lauf auch gesehen, sagte die 32-Jährige. „Der zweite Lauf hat dann richtig viel Spaß gemacht, der war von oben bis unten fast perfekt.“

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