Suhl - 18:25, 21:25, 25:21, 25;21, 11:15. Die Zahlen sagen viel, aber nicht alles. Suhl kämpfte aufopferungsvoll, war dennoch der Verlierer. Nach den Partien gegen Innsbruck und Haifa sollten sich die Schweizerinnen als echter Gradmesser erweisen, denn nach den beiden mit 3:0 gewonnenen Spielen gegen Madeira setzte sich Köniz anschließend auch gegen Linz (Österreich) durch und qualifizierte sich damit für diese Runde der letzten 16 Teams. Interessant zu erwähnen, dass die Mannschaft aus Köniz ein ähnliches Multi-Kulti-Team stellt wie der VfB Suhl. Die bekannteste Spielerin in den Reihen der Schweizer ist wahrscheinlich Anika Schulz, die vor einigen Jahren in Schwerin unter einem gewissen Felix Koslowski als damaligem Co-Trainer spielte. Beide gingen in Schwerin sogar zusammen zur Schule. Inzwischen ist Anika Schulz in Köniz schon zu einer Art Urgestein geworden, neben der Ukrainerin Polyakova. Insgesamt gehören zum Könizer Kader drei Spielerinnen aus der Schweiz, hinzu kommen weitere aus sieben anderen Ländern. In der als relativ spielstark bekannten schweizerischen Liga A belegte Köniz in der schon beendeten Hauptrunde den dritten Platz, jetzt geht es aber auch für sie noch in die Playoffs - genau wie (hoffentlich) für den VfB Suhl.