Regionalliga Nordost Auftakt in Erfurt

Die Regionalliga Nordost startet in die neue Saison. Mit Aue, Lok Leipzig, Jena und Erfurt kämpfen gleich mehrere Traditionsclubs um die Spitze – auch die Aufstiegsreform bleibt Thema.

Trainer Fabian Gerber und sein FC Rot-Weiß Erfurt wollen den Saisonauftakt gegen den BFC Dynamo erfolgreich gestalten. Foto: Imago/HMB-Media

An diesem Freitag startet die Fußball-Regionalliga Nordost in die neue Saison. Dabei können sich die Fans auf viel Spannung freuen. Schließlich wollen nicht nur Absteiger FC Erzgebirge Aue sowie Meister und Nicht-Aufsteiger 1. FC Lokomotive Leipzig um den Staffelsieg streiten. Geheimtipp ist die VSG Altglienicke, die sich namhaft verstärkt hat. Auch die beiden Thüringer Traditionsclubs, der Vorsaison-Zweite FC Carl Zeiss Jena und der FC Rot-Weiß Erfurt, wollen erneut in der Spitzengruppe mitmischen. Mit dem RSV Eintracht 1949 aus Stahnsdorf und SV Tasmania Berlin stoßen zwei Aufsteiger hinzu. Erfurt eröffnet die Saison am Freitagabend ab 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen den BFC Dynamo.

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Mit einer gemeinsamen Initiative soll überdies gleich am ersten Spieltag wieder das Thema Aufstiegsreform in den Fokus gerückt werden. Nachdem der Versuch, eine einheitliche Lösung zwischen den fünf Regionalverbänden zu erreichen, gescheitert war, will die Aufstiegsinitiative nun in den Stadien wieder den Druck erhöhen. Dafür soll der Ball nach dem Anpfiff der Partien für eine Minute unangetastet bleiben, soll es Durchsagen der Stadionsprecher geben.

„Wir haben es lange mit dem Miteinanderreden versucht. Jetzt braucht es mehr Druck“, kündigte Initiative-Sprecher Tommy Haeder im MDR an. Ende Juni war es bei der Abstimmung über die Aufstiegsreform zu keinem einstimmigen Ergebnis gekommen. Während im Westen, Norden und Nordosten von den Klubs mehrheitlich das Kompassmodell favorisiert wurde, stimmte der Südwesten für das Regionenmodell. Bayern setzt auf ein komplett neues Modell. Die Umsetzung der Reform zur Saison 28/29 wäre nur dann zum Tragen gekommen, wenn sich die Vereine aller fünf Regionen auf ein Modell geeinigt hätten.

Aufgeben will die Initiative des Nordostens keinesfalls, auch wenn aktuell unklar ist, wann die Gespräche mit dem DFB wieder aufgenommen werden. „Wir hoffen auf den DFB, dass er mehr Führung übernimmt. Und die Regionalverbände so mitnimmt, damit es zur Lösung kommt. Ein Weiter so wird es mit uns nicht geben“, betonte Haeder.

1. Spieltag

Freitag, 19 Uhr: FC Rot-Weiß Erfurt - BFC Dynamo, FSV 63 Luckenwalde - 1. FC Lokomotive Leipzig

Samstag, 14 Uhr: Hertha BSC II - Chemnitzer FC, BFC Preussen - RSV Eintracht 1949, 1. FC Magdeburg II - SV Tasmania Berlin; 14.30 Uhr: FC Erzgebirge Aue - VSG Altglienicke

Sonntag, 14 Uhr: FC Carl Zeiss Jena - FSV Zwickau, Greifswalder FC - Hallescher FC, BSG Chemie Leipzig - SV Babelsberg