Die Gläubiger haben den Insolvenzplänen für die Regiomed-Einrichtungen in Sonneberg, Coburg, Neustadt und Lichtenfels zugestimmt. Die Regiomed-Gesellschaften in den entsprechenden Landkreisen steuern damit auf den Abschluss der Sanierungsverfahren zu. Die jeweiligen Einrichtungen sollen planmäßig zum 1. November auf die neuen Träger übergehen, heißt es. Die Bestätigung der Insolvenzpläne durchs Amtsgericht Nürnberg werden in wenigen Tagen erwartet. Dies teilte am Montag ein Sprecher des sich in Abwicklung befindlichen südthüringisch-oberfränkischen Gesundheitskonzerns mit. Regiomed-Hauptgeschäftsführer Michael Musick erläutert in der Mitteilung, es sei gelungen, „in einem komplexen Verfahren mit zahlreichen Einrichtungen und Beteiligten zukunftsfeste Lösungen für alle Bereiche zu finden. Insbesondere die Sicherung von Arbeitsplätzen und der Versorgungsinfrastruktur für die gesamte Region sind große Erfolge. Ich bin zuversichtlich, dass die neuen Träger die Einrichtungen in eine nachhaltig tragfähige Zukunft führen werden.“ Das Team der Sanierungsexperten um Rainer Eckert von der Kanzlei Eckert Rechtsanwälte begleitet das Verfahren in der Rolle der Generalhandlungsbevollmächtigten. „Die Zustimmung der Gläubigerversammlungen ist Ausdruck großen Vertrauens in die erreichten Zukunftsmodelle für die Regiomed-Einrichtungen. Vorm Hintergrund der Größe und Komplexität des Prozesses unter Beteiligung von vier Landkreisen in zwei Bundesländern ist es ein Erfolg, dass nachhaltige Lösungen für sämtliche Konzernbereiche gefunden werden konnten. Für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken wir uns bei allen Verfahrensbeteiligten,“ so Rainer Eckert. Hubert Ampferl von der Kanzlei Dr. Beck & Partner, der das Verfahren als gerichtlich bestellter Sachwalter begleitet, ergänzt: „Die erreichten Modelle bieten den Gläubigern eine gute Perspektive und sichern die unter dem Regiomed-Dach gewachsene Versorgungsstruktur für die Region nachhaltig ab.“