Für jeden Amerikaner sei es nun an der Zeit, sich zu fragen: „Was ist es, das wir wirklich schätzen? Wie können wir das Problem beheben?“, forderte der US-Schauspieler. „Wir können nicht noch einmal ausatmen, uns in Ausreden flüchten und diese tragische Realität als Status quo akzeptieren.“
Auch Papst Franziskus äußerte sich: „Mein Herz ist gebrochen nach dem Blutbad in der Grundschule in Texas“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Mittwoch bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. „Ich bete für die Kinder, für die toten Erwachsenen und für deren Familien.“
Politische Forderung des Papstes
Es sei höchste Zeit, den „wahllosen Handel mit Waffen“ zu stoppen, forderte der Pontifex in seiner kurzen Ansprache. „Wir müssen alle mithelfen, dass solche Tragödien nicht wieder passieren.“
In Deutschland bekundeten viele Politiker ebenfalls ihr Beileid. Das „unfassbare Massaker“ lasse sich kaum in Worte fassen, twitterte Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch auf Englisch. Er sprach „unseren amerikanischen Freunden“ sowie Präsident Joe Biden sein Beileid aus.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich erschüttert über die Bluttat. „Der grausame Tod wehrloser Kinder, die voller Neugier und Lebensfreude am Anfang ihres Lebens standen, macht mich fassungslos. Trauer und Schmerz der Eltern, Geschwister, Freunde und Familien sind unermesslich. Es gibt keine passenden, heilenden Worte im Angesicht solchen Leids“, schrieb Steinmeier am Mittwoch an US-Präsident Joe Biden.
SPD-Chefin Saskia Esken schrieb auf Twitter von unfassbarer Trauer und unfassbarer Wut. „Wieder sind unschuldige Menschen, ja: Kinder! in den USA Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Sie sind auch Opfer derjenigen, die gegen alle Vernunft eine schärfere Regulierung des Waffenbesitzes verhindern!“
Die Chefin der Grünen im Bundestag, Britta Haßelmann, schrieb auf Twitter von erschütternden Nachrichten. „Wann endlich gibt es schärfere Waffengesetze?!“, fragte auch sie.