Vier Jugendliche, gerade einmal Halbstarke, tun sich zusammen, um einen gleichaltrigen Jungen zu verprügeln. Gewalt ist kein Fremdwort für sie, radikales Gedankengut steuert ihre Handlungen und die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt immer mehr. Als Drahtzieher entpuppt sich ein früherer Freund von Mimi, mit dem sie gerne Schnapskirschen aß. Nun wird er „Hitler“ genannt und bringt das Leben in der ostdeutschen Kleinstadt ins Wanken. Doch wie geht man damit um, wenn das Umfeld immer gewaltbereiter wird und Erwachsene bewusst wegsehen? Eine Frage, mit der sich nicht nur Mimi, sondern auch die Jungschauspieler der Kinder- und Jugendtheatergruppe „Tohuwabohu“beschäftigen.
Rautenkranz Meiningen Von Hitler und den Schnapskirschen
Lea Pauline Kellermann 14.10.2025 - 16:26 Uhr