Rambo schaut mit zu: Auf Tuchfühlung mit Mister

Die Kinder der Diakonie-Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ in Haselbach haben einen wichtigen Besuch bei einem besonderen Tier nachgeholt: Hengst Mister.

Haselbach - Im Rahmen ihres Vorjahresprojektes „Rund um den Bauernhof“ haben die Kinder aus Haselbach, aufgeteilt in zwei Gruppen, Maria Spindler und ihrem Pferd Mister einen langersehnten Besuch abgestattet. Geduldig erklärte die Mutter von Rudi und Alfons zuerst den kleinen, dann den größeren Fröbel-Kids, wie Papa und Mama Pferd heißen, wie man die einzelnen Körperteile nennt, was Pferde fressen, wie man sie putzt, welche Rangordnung herrscht, dass sie Herden- und Fluchttiere sind und viele weitere interessante Einzelheiten.

Neugierig und mit ein bisschen Respekt vor dem großen Tier lauschten die Kinder den Ausführungen und bestaunten den schweren Westernsattel, den Maria Spindler ebenfalls dabeihatte und den sie Mister auflegte. Dabei vergaß sie auch wichtige Details nicht, etwa wie man sich einem Pferd am besten nähert, nämlich nie von hinten und auch nie direkt von vorne. „Es könnte sich erschrecken und ausschlagen“, erklärte sie. „Und das wäre dann sehr gefährlich und schmerzvoll.“

Geduldig zeigte der 21-jährige Mister, was ein Pferd ausmacht – immer unter strenger Beobachtung seines Kumpels Rambo, der ihm auf der Weide Gesellschaft leistete. Noch mehr Geduld zeigte Mister, als jedes Kind ihn streicheln wollte und auch durfte. Weich und warm fühlte er sich an und ließ sich die Streicheleinheiten der Fröbel-Kids gerne gefallen.

Zum Abschluss gab es für ihn und Rambo kleine Leckereien zur Belohnung, und die Kinder traten den Rückweg zum Kindergarten an. So ging ein spannender Vormittag zu Ende, und wer weiß, vielleicht wurde bei dem einen oder anderen Kind die Liebe zu Pferden geweckt. Ein großes Dankeschön sagt Kita-Leiterin Dorit Roß im Namen aller Steppkes und des gesamten Kita-Teams an Maria Spindler für die Zeit und die interessanten Ausführungen.

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