Dominierte Weltmeister Tadej Pogacar zum dritten Mal in Serie die Tour und siegte am Ende mit über sechs Minuten Vorsprung, gab es beim Frauen-Pendant ständige Führungswechsel. Auf den neun Etappen über 1175 Kilometer gab es fünf verschiedene Trägerinnen des Gelben Trikots.
Vollering dominiert den Radsport
Am Ende gewann mit Vollering die derzeit wohl stärkste Fahrerin, die die niederländische Dominanz im Frauen-Radsport fortsetzt. Erst im Juni gewann die 29-Jährige den Giro, nachdem sie im Frühjahr schon bei der Flandern-Rundfahrt, dem Fleche Wallonne und Lüttich-Bastogne-Lüttich triumphiert hatte.
Die deutschen Fahrerinnen müssen weiter seit 2023 auf einen Etappensieg bei der Tour warten, spielten aber trotzdem eine gute Rolle. Die deutsche Meisterin Franziska Koch leistete als Edelhelferin von Vollering wichtige Arbeit. Gleiches galt für Liane Lippert im Team von Zeitfahr-Weltmeisterin Marlen Reusser, die auf der letzten Etappe nach einem Sturz ihren Podestplatz verlor. Und Niedermaier gehört ohnehin die Zukunft.