Die Ministerpräsidenten von Thüringen und Sachsen-Anhalt, Mario Voigt und Sven Schulze (beide CDU), wollen die privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten dazu drängen, mehr deutschsprachige Musik abzuspielen. Musik spiegele Sprache, Identität, kulturelles Selbstverständnis wieder. „Sie sagt uns, wer wir sind“, daher müsse Musik in deutscher Sprache stärker als bisher hör- und sichtbar werden, schreiben die Regierungschefs in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Welt“. Dabei gehe es nicht um eine Nebensache, sondern um „kulturelle Selbstbehauptung“.