Es ist ein Ausweis dafür, wie sehr der Wohlstand in Deutschland und Thüringen inzwischen an Fachkräften mit Migrationshintergrund hängt – selbst in Regionen, in denen die rechtsextreme AfD besonders hohe Zustimmungswerte erzielt. Während sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Deutschen im Freistaat seit Anfang 2010 nur geringfügig verändert hat, ist die Zahl der Beschäftigten mit nicht-deutschem Pass erheblich gewachsen. Hätten im Januar 2010 nur etwa 6600 Nicht-Deutsche einen sozialversicherungspflichtigen Job in Thüringen gehabt, seien es nach den jüngsten verfügbaren Daten inzwischen fast 79 000, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Landesarbeitsagentur, Markus Behrens, am Dienstag in Erfurt. „Also jeder zehnte Beschäftigte in Thüringen kommt aus dem Ausland und das ist gut so.“
Quote in Sonneberg am höchsten Ausländer halten Wirtschaft in Schwung
Sebastian Haak 01.07.2025 - 16:41 Uhr