München - Die Münchner Staatsanwaltschaft hat bei ihren Ermittlungen rund um die Schieflage des Mischkonzerns Baywa einen der prominentesten bayerischen Wirtschaftsfunktionäre ins Visier genommen: Wegen Untreueverdachts wird gegen den früheren langjährigen Vorstandsvorsitzenden Klaus Josef Lutz ermittelt, wie ein Sprecher der Ermittlungsbehörde bestätigt. Lutz ist Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags und der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern. Der Manager antwortete nicht unmittelbar auf eine Anfrage über die IHK. Zuvor hatten "Süddeutsche Zeitung" und "Münchner Merkur" berichtet. Bisher hat Lutz jede Verantwortung für die Baywa-Krise zurückgewiesen. Es gilt die Unschuldsvermutung.