Wenn Michel Erbert über sein Leben berichtet, dann könnte man meinen, er hätte mindestens 30 oder 40 Berufsjahre auf dem Buckel. Dabei ist er selbst erst mal 38 Jahre jung. Seit Anfang des Jahres ist er mal wieder neu durchgestartet. Er wird als Quereinsteiger zum Berufsschullehrer. Ab Montag geht es richtig los. Im Staatlichen Berufsbildungszentrum (SBBZ) sieht man das mit Erleichterung. Denn dort werden die Kollegen immer älter. Einer ist bereits im Rentenalter, andere steuern auf die 60 zu. Da braucht es jungen Nachwuchs. Am liebsten freilich solchen, der selbst einmal hier die Schulbank gedrückt hat.