Lesen Sie aus unserem Angebot: Prinzessin Margaret – die glamouröse ewige Zweite
Doch auch die sprichwörtliche „stiff upper lip“ - die Eigenschaft, sich selbst im Angesicht schlimmer Schicksalsschläge nichts anmerken zu lassen - galt als einer ihrer Charakterzüge. Nachdem ihr Mann 1952 gestorben war und ihre gerade einmal 25-jährige Tochter Elizabeth Königin wurde, war sie mehr denn je das Rückgrat der Royal Family. Bis ins hohe Alter absolvierte sie diszipliniert Termin um Termin.
Prinz Charles liebte seine „Granny“
Vor allem Prinz Charles betete seine Großmutter förmlich an. Sie kümmerte sich um den introvertierten, schüchternen Jungen, wenn seine Eltern auf Auslandsreisen waren. Auch die Queen liebte ihre „Mummy“ innig – neben ihrer Schwester Margaret war ihre Mutter ihre wohl wichtigste Vertraute. Umso härter traf Elizabeth II. der Tod der beiden nur wenige Wochen auseinander. Queen Mum starb sechs Wochen nach ihrer Tochter Margaret – im Schlaf, auf Schloss Windsor.
Die Trauerfeier für Queen Mum war auch eine Art Blaupause für das, was eines Tages nach dem Tod von Elizabeth II. passieren wird. Ihr Sarg wurde in der ehrwürdigen Westminster Hall aufgebahrt, dem ältesten Teil des Parlaments. Eine Million Menschen kamen, um ihr Respekt zu zollen.