„Aber erst waschen“, rief ein Kind auf die Bühne des Meininger Rautenkranzes. Puppenspieler Falk P. Ulke, verkleidet als Gockel Lores, war gerade drauf und dran in einen Apfel zu beißen. So ungewaschen geht natürlich nicht, dachte das Kind und forderte ihn auf, den Apfel doch vorher zu säubern. Ein Moment, der für viel Lachen im Publikum sorgte. Es war nicht das erste und bleib auch nicht das letzte Mal, dass ein Kind etwas auf die Bühne rief. Denn genau darum geht es beim neuen Puppentheaterstück „Frau Holle“des Staatstheaters Meiningen – um die Interaktion zwischen Publikum und Spieler.