Buntes Spielzeug, soweit das Auge reicht. Teddys, Puppen, Plüschtiere, Figuren, mechanisches Spielzeug und Spielzeugantiquitäten aller Art hatten das Außengelände der Stiftung Judenbach am Freitagnachmittag in ein Freiluft-Spielzeugparadies verwandelt. Dass so viele Besucher dem Programmhinweis im Rahmen des Internationalen Puppenfestivals folgen würden, hatten die Initiatoren um Rosemarie und Götz Weidner nicht gedacht. Nicht nur die Händler, auch die Besucher zeigten sich international – neben Tschechen, Niederländern, Polen und Engländern hatten auch drei Australier den Weg in das Bergdorf gefunden. Zum allerersten Mal in Judenbach, zeigten sich die älteren Herrschaften, die infolge ihrer Vorliebe für die deutsche Spielzeugtradition schon öfter in der thüringisch-fränkischen Grenzregion unterwegs waren, begeistert von der Historie Judenbachs, die eng mit den Spielzeugmanufakturen in den heimischen Stuben verbunden ist. Den Besuch in Judenbach rundete für die meisten noch ein Vesper im Stiftungscafé mit einer Kugel Eis oder einem Stück Kuchen ab.