Der Prüfbericht des Rechnungshofs über die Art und Weise, wie unter Rot-Rot-Grün hohe Staatsämter vergeben wurden, gilt als Gift für die Landesregierung. Nicht von ungefähr versah sie ihn mit dem Stempel „VS-Vertraulich“ - und legte ihn damit in den sprichwörtlichen Giftschrank. Die CDU-Fraktion, für die das nach Mauern aussah, forderte die Freigabe. Ihr zufolge kommt nach der Geheimschutz-Ordnung eine Einstufung als „VS-Vertraulich“ nur dann in Betracht, „wenn die Kenntnisnahme durch Unbefugte für die Interessen oder das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder schädlich sein kann“. Gedacht ist dabei an Spionage-Ermittlungen oder Informationen über die kritische Infrastruktur.