12.000 Euro Vorleistung für israelische Firma
Bereits im Sommer 2023 hatte der frühere Chef der Block-Gruppe sich über eine Rechnung von 12.000 Euro geärgert, die von der Sicherheitsfirma gekommen sein soll. Er habe diese bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub vorgefunden. Er habe sie an den Finanzchef weitergeleitet. Dieser erklärte, die 12.000 Euro seien als eine Art Vorleistung an das Unternehmen in Israel überwiesen worden.
Der Finanzchef berichtete weiter, er sei im August 2023 gebeten worden, sich zum Thema Cybersicherheit Erkenntnisse dieser israelischen Firma anzuhören. Wer genau diese Firma ins Spiel gebracht habe, daran könne er sich nicht erinnern, sagte der Zeuge. Die Angeklagte Block betonte anschließend in einem Statement, sie selbst habe nie mit dem Finanzchef über die israelische Firma gesprochen.
Über die israelische Sicherheitsfirma sagte der Zeuge: „Sie haben uns nicht überzeugt mit dem, was sie uns vorgestellt haben.“ Im November habe man ganz klar gesagt, dass man diese Dienstleistung nicht brauche. Wenige Wochen später kam es zu der Entführung der Kinder in der Silvesternacht, bei der die Israelis nach Darstellung von Block auf eigene Faust handelten.
Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt. Bis Ende März sind weitere 32 Verhandlungstage terminiert.