Berlin/Erfurt – Während die deutschen Sicherheitsbehörden seit Tagen davor warnen, die für Montag angekündigten Proteste der deutschen Bauern und Agarunternehmen könnten von Demokratiefeinden unterwandert werden, lässt sich wenige Stunden vor deren Beginn in einschlägigen Chats nachlesen, wie konkret diese Pläne sind. So finden sich beispielsweise im Telegram-Kanal der rechtsextremen Gruppierung „Freies Thüringen“ für zahlreiche Städte im Freistaat Aufrufe, parallel oder in Anlehnung an diese Proteste eigenständige Blockaden zu organisieren. Unter anderem wird dort für Suhl, Hildburghausen, Sonneberg, Eisenach, Meiningen, Weimar und Gera zu Aktionen aufgerufen; immer wieder auch kaum verholen zu illegalen Sperrungen von Autobahnen oder anderen wichtigen Straßen.
Proteste der Bauern Extremisten haben ganz konkrete Pläne
Sebastian Haak 07.01.2024 - 18:58 Uhr