Etwa 80 Wallbacher und Gäste waren in das Bürgerhaus gekommen, um das Gespräch mit Vertretern des Netzbetreibers Vodafone und seiner Tochterfirma Vantage Towers AG zu suchen. Schließlich wollen sie es nicht hinnehmen, dass ihnen rund 200 Meter Luftlinie entfernt ein 44 Meter hoher Stahlgittermast vor die Nase gesetzt wird, der das gewohnte Orts- und Landschaftsbild zerstört. Doch der Bauherr, die Vantage Towers AG, kam der Einladung zum Gespräch von Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder nicht nach. Damit blieben zahlreiche Fragen der Wallbacher zum ausgewählten Standort, zu eventuellen Standortalternativen und zur Bauweise des Funkmastes offen. Einzig Helmut Zeitz vom Mobilfunkbetreiber Vodafone stand zum technischen Teil der bereits in Bau befindlichen Empfangs- und Sendeanlage Rede und Antwort.