Als gebürtiger Häselriether beschäftigt mich die Geschichte meines Heimatdorfes seit Jahrzehnten. Die Stätten der Kindheit – die Werrawiesen, die offene Flur und der Wald – liegen mir am Herzen. Ich bin offen für Fortschritt, fordere aber den Erhalt dieser Kulturlandschaft. Durch den möglichen Bau von Windkraftanlagen im Windvorranggebiet „Häselriether Forst“ befürchte ich irreversible Schäden. Schon vor 100 Jahren schrieb der Hildburghäuser Chronist Armin Human: „Der größte Reichtum des Ortes ist sein Wald. Infolge des großen Besitzes galt Häselrieth als einer der reichsten Orte weit und breit.“ Das Areal wird im Süden von Wiesen, im Norden durch den Dambach, im Osten durch den Römersbach und im Westen durch den Einbach begrenzt und ist 650 Hektar groß.