Da blieb kein Fuß ruhig: Solo- und Duo-Tänze, Small-Formation- und Formation-Darbietungen gab es zu sehen. Nichts gegen Walzer oder Foxtrott, aber in der Reinhard-Kupietz-Halle war am Samstag einzig Hip-Hop angesagt. Verena Artus von der Meininger Tanzschule „Chance to dance“ (CTD) hatte mit Partner Marius Riedel zu der Premiere eingeladen. Für sie ist Hip-Hop mehr als Musik, es ist ein Lebensgefühl. Entstanden in den 1970er Jahren, vereint dieser Tanz verschiedene Stile wie Breakdance, Rap und Streetdance. Besonders angesagt ist aktuell der Videoclip-Dance. Hier schauen Tänzer auf die Choreografien bekannte Musikvideos, versuchen sie zu tanzen oder daraus eigene Choreos zu entwickeln. „Viele Kinder und Jugendliche möchten sich so bewegen wie in den Musikvideos“,weiß Verena Artus. Daraus entstand die Idee, die erste Hip-Hop Videoclip-Meisterschaft ins Leben zu rufen. Und die traf voll ins Schwarze, traf den Geschmack der Tänzer und des Publikums. Von 10 bis 18 Uhr wurde in der Reinhard-Kupietz-Halle nur eines gemacht: Hip-Hop getanzt. Meiningens Bürgermeister Fabian Giesder kam zur Eröffnung und wünschte neben dem Erfolg nur eines: „Habt Spaß beim Tanzen!“ Das musste er nicht zweimal sagen. Locker moderiert – Marius Riedel und Verena Artus machten das ganz charmant – startete der Wettbewerb.