Preisverleihung Hermann-Lietz-Schule gewinnt Thüringer Umweltpreis

Für das Projekt Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Auf dem Erfurter Bundesgartenschaugelände ist am Donnerstag der Thüringer Umweltpreis verliehen worden. Platz 1 und damit 5000 Euro gehen an die Hermann-Lietz-Schule in Haubinda.

Erfurt/Haubinda - Die Hermann-Lietz-Schule aus Haubinda hat den Thüringer Umweltpreis 2021 verliehen bekommen. Für die Schule gab es den ersten Preis und damit 5000 Euro für das Projekt „Nachhaltigkeit –Selbstverständlich!“ Die Kinder und Jugendlichen setzen sich für Umweltschutz durch sorgsamen Umgang mit Ressourcen ein, in den Bereichen Energie, Wertstoffe, Mobilität, Ernährung, Handwerk. Beispielsweise durch eine von Schülern gebaute Solar-Handy-Tankstelle, eine schuleigene Ökolandwirtschaft, das Anlegen von Zisternen für Gießwasser, durch Eigenversorgung mit Obst und Gemüse und verschiedene Upcycling-Projekte.

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund hat den Preis am Mittwoch auf dem Erfurter BUGA-Gelände verliehen. 46 Bewerbungen von Unternehmen, Vereinen und Verbänden, Schulen, Forschungseinrichtungen, Kirchgemeinden, Kommunen sowie Einzelpersonen wurden eingereicht. Erstmalig gab es ein Sonderpreis zum Thema: „Wege aus der Kunststoffflut“.

„Klimakrise, Umwelt- und Artenschutz sind weltweite Herausforderungen. Und jede und jeder kann mit eigenen Ideen einen Beitrag leisten. Die beeindruckenden Projekte für den Umweltpreis zeigen, dass in Thüringen dafür großes Potential ist. In Schulen, Unternehmen oder Forschungsinstituten: Unsere Preisträgerinnen und Preisträger setzen sich in vielfältigen Bereichen für eine lebenswerte Zukunft ein. Es freut mich besonders, dass sich viele junge Menschen und viele Unternehmen beworben haben.“ so Ministerin Siegesmund. Der Thüringer Umweltpreis wird seit 2011 alle zwei Jahre verliehen.

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