Polizei ermittelt Lebensgefährliche Geisterfahrt auf der A 73

Ein Geisterfahrer hat am Sonntagnachmittag auf der A 73 bei Rödental für einen Schreckmoment gesorgt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.

 Foto: dpa

Schock auf der Autobahn: Am Sonntagnachmittag ist ein Falschfahrer auf der A73 unterwegs gewesen und hat für eine gefährliche Situation gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, ging gegen 15:40 Uhr bei der Einsatzzentrale die Meldung über ein Fahrzeug ein, das auf der Südfahrbahn in falscher Richtung unterwegs war.

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Eine 36-jährige Frau aus der Oberpfalz war gemeinsam mit ihrem Ehemann in einem Tesla Model 3 in Richtung Nürnberg unterwegs, als ihnen plötzlich ein Auto entgegenkam. Nach Angaben der Polizei fuhr der Geisterfahrer auf dem linken Fahrstreifen direkt auf den Verkehr zu. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen weißen Kombi der Marke Opel mit Coburger Kennzeichen gehandelt haben.

Glück im Unglück: Die Zeugin und ihr Mann befanden sich zum Zeitpunkt der Begegnung nicht auf der Überholspur und wurden daher nicht unmittelbar gefährdet, so die Polizei. Ob weitere Verkehrsteilnehmer betroffen waren, ist bislang unklar.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung mit mehreren Streifen konnte das Fahrzeug nicht mehr aufgefunden werden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Fahrer seinen Fehler schnell bemerkte und die Autobahn an den Anschlussstellen Rödental oder Neustadt bei Coburg verlassen hat.

Die Verkehrspolizeiinspektion Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zu dem weißen Opel geben können, sich zu melden.