Politik Miss Handwerk will in den Bundestag

db

Die 30-jährige Ramona Brehm ist gebürtige Sonnebergerin und von Berufs wegen Schornsteinfegerin aus Leidenschaft in Coburg. Sie will als Direktkandidatin in den Bundestag.

Die Schornsteinfegerin Ramona Brehm war als Glücksbringerin für die Region Coburger Land unterwegs. Foto:  

Sonneberg - Eine Prise Glück hat noch niemandem geschadet – in der deutschen Politik aber kann wohl gerade eine Partei ein wenig zusätzliches Fortune gut gebrauchen nach Jahren des Abstiegs auf der großen politischen Bühne: die SPD.

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Ob Ramona Brehm, gebürtige Sonnebergerin und von Berufs wegen Schornsteinfegerin aus Leidenschaft, dahingehend Wirkung entfalten kann, bleibt einstweilen abzuwarten; fest steht, dass der Vorstand des SPD-Unterbezirks Coburg/Kronach sich einstimmig ausgesprochen hat für die 30-Jährige als Direktkandidatin für die Bundestagswahl in diesem Jahr.

Weshalb? Deshalb: „Als begeisterte Handwerkerin und junge Frau steht sie für den nötigen Wandel, den die Bundespolitik vollziehen muss, um mehr Engagement und Beteiligung anzuregen“, so Stefan Sauerteig, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands Coburg, im Rahmen der Empfehlung.

Brehm, die seit Mai im Coburger Stadtrat sitzt, wurde in Sonneberg geboren, lebte von 2010 bis 2013 in Neustadt und wohnt heute in Coburg. 2018 wurde sie zur „Miss Handwerk“ gewählt.

Läuft alles den Erwartungen entsprechend, bekommt sie es auf dem Weg nach Berlin vorrangig mit dem Kandidaten der CSU zu tun. Um die parteiinterne Nachfolge von Hans Michelbach bewerben sich René Boldt und Michael Schulz.