Politik Maaßen: Will nicht zur CDU Suhl wechseln

Hans-Georg Maaßen will nach eigenem Bekunden Mitglied im CDU-Kreisverband Schmalkalden-Meiningen bleiben und nicht nach Suhl wechseln.

 Foto: dpa

Suhl - Es habe zwar eine Diskussion um einen Übertritt gegeben, weil er in Suhl einen Wohnsitz habe, sagte Maaßen in Daniel Eberts TV-Sendung „Fernsehzimmer“. „Aber ich bleibe weiterhin in Schmalkalden-Meiningen“, ergänzte der 59-Jährige. Südthüringen sei zwar nicht sein Hauptwohnsitz, er fühle sich aber gut aufgehoben, sei hier „weiterhin hier aktiv“ und finde Südthüringen „einfach klasse“. Maaßen bestätigte, dass er gemeinsam mit seiner Frau derzeit auf der Suche nach einer neuen  Bleibe in Suhl ist. Zu etwaigen konkreten politischen Vorhaben in der Region äußerte er sich ausweichend.  „Eigentlich habe ich gar nichts Besonderes vor“, sagte er nur.

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Der zwischenzeitlich angepeilte Kreisverbandswechsel hatte innerparteilich für Aufsehen gesorgt. Die Suhler CDU stand und steht anders als die anderen drei Südthüringer Kreisverbände nicht geschlossen hinter Maaßen. Zugleich ist ein Nachfolger für den im März 2021 nach Korruptionsvorwürfen zurückgetretenen Suhler CDU-Vorsitzenden Mark Hauptmann bis heute nicht gewählt. Hauptmann galt seinerzeit - im Gegensatz zu den beiden jetzigen kommissarischen Kreisvorsitzenden - als Vertreter des Maaßen-Lagers.