Sie ist nach Prozenten betrachtet der Sieger und doch hat die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Thüringer Landtagswahl 2024 nicht so viel gewonnen, dass sie die Politik im Land führend bestimmen kann. Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen hatte mehr als jeder dritte Wahlberechtigte sein Kreuz auf dem Stimmzettel bei der Partei mit der hellblauen Farbe gesetzt: 35 Prozent der Wähler, um exakt zu sein. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), der Landesverband Thüringen wurde vor knapp einem Jahr gegründet, fand im Kreis ebenfalls viele Fürsprecher: 17,3 Prozent stimmten bei der Landtagswahl für die Newcomer. Zum Vergleich – die CDU sammelte zwischen Rennsteig und Rhön mühsame 21,9 Prozent ein. SPD und Linke wurden für viele Wähler in der Region bedeutungslos. Von den Grünen und der FDP redete fast niemand mehr.
Politik-Rückblick 2024 Nach der Wahl ist vor der Wahl
Erik Hande 21.01.2025 - 16:30 Uhr