Point-Alpha-Stiftung Philipp Metzler in den Vorstand berufen

Geschäftsführender Vorstand Sebastian Leitsch (links) und Studienleiter Philipp Metzler bilden die neue Doppelspitze. Foto: Point-Alpha-Stiftung

Personelle Veränderungen gab es im Vorstand der Point-Alpha-Stiftung sowie im Stiftungsrat.

Geisa/Rasdorf - Die Point-Alpha-Stiftung hat den Prozess der Neufassung der Stiftungssatzung mit der konstituierenden Sitzung des Stiftungsrates abgeschlossen. „Wesentliche Veränderungen stellen die Zusammensetzung des Stiftungsrates und des Vorstandes der Stiftung dar. Die Stiftung wird jetzt von einem Doppelvorstand geleitet“, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben dem Geschäftsführenden Vorstand Sebastian Leitsch wurde Philipp Metzler als sein Stellvertreter neu in den Vorstand berufen.

Der studierte Historiker hat seine Wurzeln in Bad Salzungen und sammelte als wissenschaftlicher Koordinator in einem Forschungszentrum und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung bereits vielfältige Erfahrungen in der Forschungs- und Bildungsarbeit. Metzler übernimmt als Studienleiter der Stiftung und Geschäftsführer der Bildungssparte der Point Alpha Akademie gGmbH die Aufgaben von Roman Smolorz. Smolorz hat eine Stelle am Wohnort seiner Familie in Regensburg angenommen und wechselt Ende November nach Bayern. „Ich bin dankbar, dass es uns gelungen ist, aus dem Kreis der Mitarbeiter einen geeigneten Nachfolger für Roman Smolorz zu finden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Herrn Metzler“, stellt der alte und neue Stiftungsratsvorsitzende Stefan Heck nach der Berufung zufrieden fest. Der Stiftungsrat bestätigte zuvor den Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport als Vorsitzenden und wählte Tina Beer, Staatssekretärin für Kultur in der Thüringer Staatskanzlei, zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Die 34-Jährige vertritt den Freistaat Thüringen im Stiftungsrat und ist Nachfolgerin des hessischen Staatssekretärs a.D., Walter Arnold, der diese Position kommissarisch innehatte. „Es ist gut, dass Hessen und Thüringen jetzt mit der neuen Satzung gemeinsam die Zukunft der Point-Alpha-Stiftung gestalten,“ freut sich Heck auf die Zusammenarbeit mit der Politikwissenschaftlerin Beer. Neu im Stiftungsrat als weiterer Vertreter für den Freistaat Thüringen ist Andreas Hundertmark aus Buttlar und die Geisaer Bürgermeisterin Manuela Henkel.

Neben den institutionellen Vertretern der Stifter Land Hessen, Freistaat Thüringen, Landkreis Fulda, Wartburgkreis, Gemeinde Rasdorf, Stadt Geisa und einem Vertreter des Fördervereins Point Alpha sind noch sechs „nicht-institutionelle Mitglieder“ Teil des Stiftungsrates. Walter Arnold, Michael Brand, Susanne Selbert, Iris Gleicke, Martin Henkel und Christian Hirte wurden als solche für fünf Jahre in das höchste Gremium der Stiftung gewählt. Aus dem Stiftungsrat ausgeschieden sind der ehemalige Intendant des Hessischen Rundfunks Helmut Reitze und der Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld.

Weitere Themen der konstituierenden Sitzung waren die Bestätigung der Mitglieder des Beirats, der um den Geschäftsführer der Rhön GmbH Bertram Vogel ergänzt wurde, und die Wiederberufung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung. Zudem wurde der Haushalt für das Jahr 2022 einstimmig verabschiedet. „Auf der konstituierenden Sitzung haben die Mitglieder des Stiftungsrates die Grundlage für die Fortsetzung unserer Arbeit im kommenden Jahr gelegt. Jetzt gilt es, im Rahmen der neuen Satzung und in Abstimmung mit den beiden Bundesländern noch die langfristige Ausrichtung der Stiftung zu klären“, stellt Sebastian Leitsch rückblickend auf die Sitzung fest.

 

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