Playoffs, Volleyball-Bundesliga Es geht schon wieder los

Diesmal soll nicht in der ersten Playoffrunde gegen Schwerin Endstation sein. Dafür überlässt der VfB Suhl nichts dem Zufall.

Macht’s noch einmal, Mädels: 2021 besiegte der VfB Suhl den Schweriner SC im ersten Playoffspiel. Foto: /Bastian Frank

Es geht schon wieder los. Zwischen Suhl und Schwerin ist die ganz besondere Motivationsmaschinerie wieder angelaufen. Nachdem die Volleyballerinnen des VfB Suhl in der vergangenen Saison im Playoff-Viertelfinale gegen den Schweriner SC ausschieden, treffen sie in diesem Jahr in der ersten Playoffrunde wieder auf den Rekordmeister, also wieder auf Schwerin.

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Die vom ehemaligen Suhler Trainer Felix Koslowski betreuten Schwerinerinnen mussten am Dienstag vergangener Woche eine 0:3-Heimniederlage gegen Spitzenreiter Allianz MTV Stuttgart hinnehmen. Anschließend meinte Koslowski, der in Vorbereitung auf die Partie verletzungsbedingt mit nur wenigen Spielerinnen trainieren konnte: „Ich denke, wenn wir nächste Woche wieder gut zum Training nutzen können, werden wir uns gegen Suhl in einer besseren Form präsentieren.“

Für dieses Suhl soll diese erste Playoffrunde diesmal aber nicht Endstation sein. Diesmal wollen sie dem 3:2-Sieg, den sie Schwerin zum Auftaktspiel vor fast genau einem Jahr und damit in jedem Fall ein drittes Entscheidungsspiel abtrotzten, mehr folgen lassen. Vor allem dieses dritte, dieses entscheidende Spiel tut in der Rückschau weh, war es doch relativ schnell und mit vergleichsweise wenig Suhler Gegenwehr in der Schweriner Palmberg-Arena zustande gekommen.

Nichts, absolut nichts ist bei der Suhler Mannschaft und den Verantwortlichen in den letzten beiden spielfreien Wochen dem Zufall überlassen worden.

Erst am gestrigen Sonntag hatte Suhls Trainer Laszlo Hollosy seine Mannschaft gleich zweimal versammelt – Videoschulung und Balltraining standen auf dem Programm. Am heutigen Montag sollte sich der große Reisebus pünktlich um 9 Uhr auf den Weg in Richtung Norden machen. Hoffentlich gut in der mecklenburgischen Landeshauptstadt angekommen, wollte sich der VfB-Tross im Haus des Sports niederlassen. Ein gutes Omen vielleicht, war man doch vor einem Jahr in einem NH-Hotel abgestiegen. Wie auch immer, „das Sporthotel ist für uns logistisch schöner, weil es fast direkt neben der Halle liegt“, erzählt VfB-Pressesprecher Tim Berks.

Exakte Uhrzeit ?

Um 17.30 Uhr ist für die Suhler Mannschaft ein Training angesetzt – genau wie auch am Dienstag, dem Spieltag, wenn um die Mittagszeit eine Stunde lang probiert wird. „Ansonsten wird es sicher ein langer Tag für uns alle werden, den wir bestimmt auch noch einmal mit kurzen Videosequenzen füllen werden“, so Berks. Ob er auf einem Spaziergang wieder einen Milchshake oder ein Eis für die Mädels ausgibt, wollte er nicht verraten.

Die exakte Anfangszeit des Spiels, das Suhls Kapitänin Vedrana Jaksetic als das „interessanteste Match dieser Playoffs“ ausgemacht hat, steht noch nicht fest. 20 Uhr? Oder 20.10 Uhr? Die Bundesliga hat bisher keine Entscheidung getroffen, aber der VfB hat ja eine mehrstündige Autofahrt, auf der er auch dieses letzte Rätsel knacken kann.