Planung für Guinnessbuch der Rekorde „Städter“ wollen großes Ding drehen

Thomas Heigl

Die Brotterode-Trusetaler stehen auch nach der großen Nähaktion voll im Stoff. Helfer haben sich am Wochenende der Sockenschlange gewidmet, die nicht einfach abgewickelt wird. Die geht nämlich in die Verlängerung. Zudem steigt eine Riesenparty.

„Aufwickeln“ hieß es am vergangenen Samstag in der „Werner Lesser Skiarena“ in Brotterode. Galt es doch, die 17 Kilometer lange Sockenschlange auf ausrangierte Kabeltrommeln aufzuspulen. Die Sockengeschichte fußt auf einer Aktion des Senders „Antenne Thüringen.“

Etliche Brotteroder und Trusetaler hatten sich zusammengehockt und Strümpfe und Socken zusammengenäht. Die Wasunger hatten jedoch einige Kilometer mehr geschafft. Zum Aufwickeln trafen sich einige Freiwillige am Fuße der Inselbergschanze. Kein leichtes Unterfangen. Bei brütender Hitze hatte das Aufräumteam nicht nur mit Schweißausbrüchen zu kämpfen sondern auch mit allerlei Verknotungen der Sockenschlange. Dennoch gelang es, den Großteil der bunten Socken aufzuwickeln.

In Planung ist eine Verknüpfung mit der noch etwas längeren Sockenschlange aus Wasungen und damit einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde zu ergattern. Die Vorbereitungen zwecks Machbarkeit laufen, das gar nicht so leichte Vorhaben wird überprüft. Eine fast 40 Kilometer lange Sockenschlange wäre dann wohl weltweit kaum zu überbieten und Wasungen und Brotterode hätten einen werbewirksamen Eintrag im Buch.

Gefeiert wird aber auf jeden Fall. Etwa 50 Brotteroder und Trusetaler waren zur Siegerparty in Wasungen aufgeschlagen. Die Stadtverwaltung hatte einen Bustransfer organisiert. „Eine tolle Sache“, lobte Bürgermeister Kay Goßmann, der die Wasunger nach Brotterode-Trusetal eingeladen hat. Am 8. Juli soll an der Inselbergschanze bis zum Abwinken gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen

 

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