Planetarium Planeten sollen Blickfang sein

In Thüringen gibt es neben Jena in Bad Salzungen das zweite Planetarium. Foto:  

Planeten und ein Mond, die im Dunklen leuchten, sollen künftig die Fassade des Bad Salzunger Planetariums zieren und auf die besondere Einrichtung aufmerksam machen.

Bad Salzungen - Das Planetarium der Kur- und Kreisstadt ist etwas Besonderes. „Neben Jena ist es das einzige in Thüringen“, machte Markus Schäfer, Leiter der Volkshochschule Wartburgkreis, im Ausschuss für Stadtentwicklung aufmerksam. Er war in den Ausschuss gekommen, um den Entwurf für die Fassadengestaltung vorzustellen. Denn nach dem Abschluss der Arbeiten am Burgseeufer wird es im Rathenaupark weitergehen. Dabei sollen auch das Planetarium sowie das Umfeld aufgewertet werden, erklärte Bürgermeister Klaus Bohl (Freie Wähler). Er weiß, dass die Stadt mit dem Planetarium ein Juwel besitzt. Das will man nun zum Funkeln bringen, denn der Bereich des Planetariums ist zugewachsen, das Gebäude kaum sichtbar. „Wir wollen es ins Blickfeld der Besucher rücken.“ Das soll mit der Gestaltung der Außenanlagen sowie einem Fassaden-Effekt erfolgen.

Eigentümer des Planetariums ist der Wartburgkreis und somit auch Auftraggeber für die Fassadengestaltung. Der aus der Region stammende Graffiti-Künstler Max Kosta hat mit seinem Entwurf überzeugt. Ein Planetensystem, das im Pflaster vor dem Haus fortgeführt wird, sowie ein großer Mond sollen künftig die Blicke der Besucher auf sich ziehen. „Für uns ist es wichtig, dass das Planetarium noch mehr in das Bewusstsein der Bürger rückt“, erklärt Markus Schäfer. Aber auch mit Veränderungen im Innern – zum Beispiel einer besseren Akustik und der Möglichkeit, Filme vorzuführen – will man mehr Besucher anlocken.

Die Fassadengestaltung überzeugte die Ausschussmitglieder. „Ich finde es gelungen“, sagte der Bürgermeister. Und auch Christoph Schrön (Freie Wähler, Grüne, SPD, FDP, BI) befand: „Es ist ein Hingucker.“ Dem schloss sich Fraktionskollege Erhard Büchner an: „Die Fassade der Werner-Seelenbinder-Halle ist gelungen, und das hier ist auch eine tolle Sache.“

Autor

 

Bilder