Thomas Schmidt, Vater und Mitinitiator, findet klare Worte für dieses Vorgehen: „Es ist beschämend, wie hier mit der Zukunft unserer Kinder gespielt wird. Wir beobachten, wie im Landratsamt und Kreistag politische Entscheidungen getroffen werden, die unsere Region bildungspolitisch systematisch ausdünnen.“ Es dürfe nicht sein, dass sich gewählte Verantwortungsträger hinter Haushaltszahlen versteckten, während sie durch ihre Beschlüsse die soziale und kulturelle Infrastruktur, „die unsere Heimat lebenswert macht, sehenden Auges zerstören“. Isabella Schmidt ergänzt aus ihrer Perspektive: „Es ist ein politisches Armutszeugnis, dass für die Bildung unserer Kinder und meiner Generation kein Geld da sein soll, während gleichzeitig Milliarden für Aufrüstung, Panzer und Waffen bereitgestellt werden – finanziert durch neue Kredite.“ Wenn der Staat den finanziellen Spielraum habe, um in Militär zu investieren, dann müsse er diesen Spielraum vorrangig nutzen, um die Zukunft unserer Kinder und die Zukunft meiner Generation zu sichern. „Eine Region ohne funktionierende Schulen und Bildungsangebote hat keine Zukunft, ganz gleich, wie viele Waffen anderswo bestellt werden“, so Isabella.