Paukenschlag bei der Sportförderung Sporthilfe und Kristina Vogel arbeiten zusammen

Wird die Bahnrad-Olympiasiegerin damit die Nachfolgerin von Rennrodel-Weltmeister David Möller?

Kristina Vogel. Foto: IMAGO/APress International

Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel und der Vorstand der Stiftung Thüringer Sporthilfe haben sich auf eine enge Zusammenarbeit verständigt. Ab sofort soll die Trainerin der Bundespolizei-Sportfördergruppe in Kienbaum als ständiger Gast des Vorstandes in die Arbeit der Thüringer Sporthilfe eingebunden werden. Bis zur turnusmäßigen Stiftungsratssitzung im März kommenden Jahres, auf der der Stiftungsrat laut seiner Satzung die Vorstandsmitglieder beruft, soll Kristina Vogel damit die Möglichkeit gegeben werden, einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die Arbeit der Stiftung und dessen Vorsitz erhalten. Dies war, wie die Stiftung in einer Pressemitteilung schreibt, auch beim ehemaligen Rennrodel-Weltmeister David Möller so praktiziert worden, bevor er 2019 als Nachfolger von Kuno Schmidt zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Möller ist inzwischen als Thüringer Staatssekretär für Sport und Ehrenamt tätig.

Nach der Werbung weiterlesen

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Kristina eine erfolgreiche Athletin, die viele Jahre durch die Thüringer Sporthilfe – gemäß unseres Slogans – auf ihrem Weg vom Talent zur Olympiasiegerin gefördert wurde, für eine Mitarbeit gewinnen konnten,“ so der 2. Vorsitzende der Stiftung, Bernd Neudert.

„Ich vergesse nicht, wer mich in meiner Karriere unterstützt hat und möchte gern etwas zurückgeben. Die Thüringer Sporthilfe hat mich in meiner aktiven Zeit unterstützt und jetzt bin ich dran. Ich finde es schön, meine Erfahrungen mit einfließen zu lassen und so weiterhin mit dem Thüringer Sport verbunden sein zu können,“ sagte Kristina Vogel zu ihrer Entscheidung in der Stiftung mitzuarbeiten.