Partnerschaftsring Langewiesen Wo Geselligkeit und Miteinander zur Vereinsarbeit gehören

Karl-Heinz Veit

Die Mitglieder des Partnerschaftsrings riefen sich mit ihrem kleinen „Sommerfest“ am Samstag im Felsenkellerpark bei den Langewiesenern wieder in Erinnerung.

Roswitha Samuel ist Gründungsmitglied des Partnerschaftsringes und war bei nahezu allen Freundschaftstreffen in Schöffengrund, aber auch in Frankreich und Kanada dabei Foto: /Karl-Heinz Veit

„Nach der langen Corona- Zwangspause von zwei Jahren wurde es höchste Zeit, dass wir in der Öffentlichkeit hier in der Stadt und auch wieder mit Besuchen bei unseren Partnern aktiv werden und uns zeigen“, meinte Vereinsvorsitzender Matthias Eger. Das Vorhaben gelang mit einem schönen Fest unter den alten Bäumen des Felsenkellerparkes am Bouleplatz des Vereins.

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Der stets aktive Teil der Vereinsmitglieder hatte auch diesmal wieder fleißig Hand angelegt und sich um die „Festzutaten“ gekümmert. Für die jüngeren Kinder gab es das Autorennen mit den kleinen Flitzern.

Die größeren Kinder, aber auch alle Erwachsenen, fanden am Stand des Nabu und der Naturschutzjugend jede Menge Informationen über heimische, aber auch eingeschleppte (invasive) Insekten und deren Dezimierung als Folge intensiver Landwirtschaft und weiteren von Menschen gemachten Bedingungen, die zum massenhaften Insektensterben führen. Um dieser scheinbar unaufhaltsamen Misere ein ganz klein wenig entgegenwirken zu können, gab es an der Naju-Bastelstraße die Möglichkeit, ein „Blechbüchsen- Insektenhotel“ für Wildbienen zu bauen.

Die älteren Semester der Gäste, zu denen auch das Vereinsgründungsmitglied Roswitha Samuel gehört, ließen es sich beim Genießen von Kaffee und Kuchen wohlergehen. Stoff zum Erzählen gab es für die Damen genug. Sie konnten sich gut 70 Jahre zurück an ihre Kinderfeste im Felsenkellerpark erinnern. Aber auch ihre Teilnahme an den vom Partnerschaftsring organisierten Freundschaftstreffen lieferte jede Menge Erzählstoff zum Lachen und Schmunzeln, sodass es niemandem langweilig wurde.

„Du wirst nicht alt im Thüringer Wald!“, lautete der Titel der Buchlesung von Andre Kudernatsch am frühen Abend. Ganz so ernst war die Prophezeiung vom Kolumnisten Kudernatsch nicht gemeint, schließlich handelte es sich bei Texten des launigen Vortrages um Satire.

Der Verein wollte mit seiner Präsentation nicht nur auf sich aufmerksam machen, sondern auch die Mitgliederwerbung wieder in Schwung bringen. Gemessen an der Mühe der Vorbereitung sollte zumindest ein kleiner Zuwachs an Interessierten zu erwarten sein. „Wenn nicht gleich, dann etwas später“, ist sich Matthias Eger wegen der Attraktivität des länderübergreifenden Vereins sicher.