„Mir ging es schlecht, ich war allein zu Hause und Mama an der Arbeit.“ Oder: „Ich sollte Schulaufgaben machen, aber keiner hat mir das richtig erklärt.“ Oder: „Ich hab’ mir Sorgen um meinen Papa gemacht, der allein im Gästezimmer saß und Corona hatte.“ Es sind Sätze, die erschrecken. Sätze, die einen Einblick in den Pandemiealltag geben und erahnen lassen, welche massiven Probleme sich angehäuft haben. Ausgesprochen haben sie Kinder und Jugendliche aus der Region, gefragt nach ihrer Gefühlslage während der Pandemie. Doof, nicht so schön und langweilig nennen viele diese Zeit. Manche sagen hingegen, es war eigentlich gut, weil sie morgens länger schlafen oder abends später ins Bett konnten. Doch so gut, wie das klingt, ist es meist nicht.
Pandemie und Lockdown Was kommt danach?
Sven Wagner 04.05.2022 - 18:57 Uhr