Das Ottilienbad wird fehlen. Allen großen und kleinen Wasserratten aus Suhl und Umgebung, den Sauna- und Wellnessfans, den Reha- und Seniorensportgruppen, den Schülern, die hier im Rahmen des Sportunterrichts das Schwimmen lernten. „Es ist ein temporärer Verlust für die Stadt und das Umland, den man anhand der vielen Nachfragen nach dem Baubeginn in den vergangenne Wochen und Monaten schmerzlich spürt“, sagt Bürgermeister Jan Turczynski. Mit rund als 120 000 Besuchern jährlich hat sich das Erlebnisbad längst zu einer festen Größe in der Freizeitlandschaft Südthüringens entwickelt. Ein Teil der Angebote, wie das Schulschwimmen, kann im Sommer in den Freibädern aufgefangen werden. Auf andere Dinge müssen die Nutzer für mindestens zwei Jahre verzichten oder auf Hallenbäder in der Umgebung ausweichen. Die vorübergehende Schließung ist damit eine traurige und zugleich erfreuliche Nachricht. Denn schon seit mehr als zehn Jahren kämpft die Stadt um eine Sanierung des an vielen Stellen sichtbar in die Jahre gekommenen Erlebnisbades unter dem Dach der CCS GmbH.