Chemnitz/Erfurt - Millionen Christen in der Welt feiern am Sonntag Ostern, doch an der Chemnitzer Petrikirche stehen sie vor verschlossenen Türen. Das Gotteshaus ist nicht nur das größte der Stadt. Im Stil der Neogotik bildet es auch ein Ensemble mit dem Opernhaus und dem einstigen König Albert Museum - heute Sitz der Kunstsammlungen. Nicht Bauarbeiten oder Personalmangel sind der Grund, dass der Ostergottesdienst ausfällt. Der Gemeinde wachsen schlicht die Heizkosten über den Kopf, sodass sie nun die Reißleine zieht. Ein Problem, das auch andere Gemeinden betrifft.