Ost und West im Spielzeug Zeitreise in eine doppelte Kindheit

Das Deutsche Spielzeugmuseum in Sonneberg zeigt Spielsachen aus Ost- und Westdeutschland. Vor wenigen Tagen hat es erst wiedereröffnet.

Seit Dienstag ist das Deutsche Spielzeugmuseum wieder „am Netz“ – und das mit einigen Neuheiten. Im einstigen Museumskeller können große und kleine Gäste in die Historie der Spielzeugstadt eintauchen, sich treiben lassen oder selbst in virtuellen Bilderwelten auf den Weg machen. Wer seine Kindheit zwischen den 1950er und 1980er Jahren erlebt hat, für den ist die neue Sonderausstellung genau richtig. Eltern und Großeltern haben diese Kindheiten erlebt, die in diesem Land eine doppelte war, den Kindheit in DDR und Bundesrepublik waren geteilt – oder waren die Kinder doch nicht so anders?

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Jedenfalls lohnt der Weg in das älteste Spielzeugmuseum, um seine eigene Geschichte und die vieler anderer Zeitgenossen zu entdecken.

Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen ist das Haus in der Beethovenstraße jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Bald können auch wieder Bastlerherzen höherschlagen. In den Osterferien werden jeweils von Dienstag bis Donnerstag von 13 bis 16 Uhr offene Workshops angeboten, in denen Frühlingstiere und Osterdekorationen darauf warten, bunt bemalt zu werden.