Wehmut kommt noch nicht auf. „Jetzt überwiegen ganz klar die Vorfreude und die Vorspannung auf die Wettkämpfe“, sagt Jürgen Raabe, „jetzt haben wir ja noch alles vor der Brust, worauf wir drei Jahre lang hingearbeitet haben.“ Der Co-Bundestrainer der deutschen Skeet-Schützen aus Suhl sieht, wie sein „Chef“ und langjähriger Wegbegleiter Axel Krämer, den drei olympischen Entscheidungen in der Flintendisziplin mit Spannung entgegen. Den Auftakt vollziehen die Skeet-Männer am Freitag. Am Samstagvormittag steigen die Frauen ein, mit den beiden Thüringerinnen Nadine Messerschmidt (Schmalkalden) und Nele Wißmer (Suhl) im auserlesenen kleinen Weltklasse-Startfeld der 29 Damen.