Olympioniken in Oberhof begrüßt Jubel und Konfetti-Regen für die Athleten

Die Oberhofer wissen wie es geht! Ruckzuck und trotzdem spektakulär haben sie die Olympia-Teilnehmer begrüßt, die Deutschland, Thüringen und besonders die Region, erfolgreich vertreten haben.

Oberhof - „We are the Champions“ von Queen muss sein. Selbst nach so vielen Jahren verfehlt es seine Wirkung noch immer nicht. Dazu Konfetti- und Papierschlangen-Regen, laut krachende Böllerschüsse und Feuerwerk, das sich ausgenommen gut vor dem azurblauen Sonnen-Himmel abzuheben verstand – einfach perfekt! Fast jedenfalls. Richtig perfekt machten den spontanen Empfang die Oberhofer selbst. Sie standen am Straßenrand oder warteten vor dem Rathaus, um ihre Sport-Helden zu begrüßen, um sie für ihre Leistungen, für ihren Erfolg zu beglückwünschen. So, wie sie stets ihre Sportler überraschten. Mitglieder der Sportvereine, von Bergwacht und Feuerwehr, alle wussten, was zu tun war. Gemeinsam sorgten sie für eine beeindruckende Begrüßung.

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Ob Mariama Jamanka, Victoria Carl, Johannes Ludwig oder Sascha Benecken, sie genossen ihren Empfang. Überall glücklich strahlende Gesichter. Hier ein Selfie mit einem Fan, dort ein Gruppenfoto, wenig später ein zugerufener Glückwunsch und vielleicht auch ein kurzer Plausch vor dem Rathaus, wo der kleine Tross mit den Sportlern hielt.

Angeführt vom Oberhof-Maskottchen Flocke und von Waldstrolchen und Wirbelwinden aus dem Kindergarten „Spatzennest“, begleitet von den Mädchen und Jungen des Sportgymnasiums. Während der Olympischen Spiele beschäftigten sich schon die jüngsten Oberhofer, die Kindergartenkinder, mit den Wettkämpfen. Nun führten sie stolz die Parade über die kurze Strecke vom Caravan-Stellplatz bis zum Rathaus an. Nicht, ohne sich darauf vorbereitet zu haben. Olympische Ringe, Fahnen mit dem Maskottchen Miraitowa haben sie extra dafür gebastelt. Schließlich ist es in Oberhof auch für die Kleinsten üblich dabei zu sein, wenn die Athleten willkommen geheißen werden. Sind sie doch die diejenigen, die künftig die Reihen der Vereine stärken und in einigen Jahren vielleicht auch sportlich aufmerksam machen. Mädchen und Jungen der Oberhofer Grundschule standen am Rathaus Spalier. Dass sie stolz auf die Verdienste und Medaillen sind, sagte im Namen aller der zehn Jahre alte Timo. Auch er freute sich mit seinen Freunden darüber, dass alle wieder gesund aus China zurückgekehrt sind.

Das liegt Bürgermeister Thomas Schulz am Herzen. „Die Steppkes sollen ihre Idole sehen und die Sportler wissen, dass ihre Leistungen mitverfolgt und anerkannt werden“, sagte er. Zuvor hieß er die Olympiateilnehmer zu Hause herzlich willkommen. „Wir freuen uns riesig über die Erfolge. Auch für die Region.“ Dass diese zusammenstehe, die Vereine, die Verbände, zeige sich immer wieder. Ebenso die Bürgermeister, auch wenn Richard Rossel und André Hennberg zum Empfang verhindert waren, bestätigte das Suhls Bürgermeister André Knapp. „Wir haben in den vergangenen beiden Jahren viel im Verborgenen gearbeitet, hatten wenige Gelegenheiten, das zu zeigen.“ Umso mehr freue er sich über den tollen Empfang in Oberhof und weiß, dass sein Kollege am 9. März auch den in Suhl besuchen wird.